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Balinesenkatze

Der Ursprung der Balinesenkatzen liegt nicht in Bali oder anderen Teilen Indonesiens. Die Rasse ist keine natürlich entstandene Katzenrasse, sondern durch intensive Zucht entstanden. Als Kreuzung zwischen langhaarigen Siamkatzen und Angorakatzen wurden die ersten Exemplare in den frühen 1920er Jahren noch als „Langhaar-Siamkatzen“ registriert. Weil langhaarige Exemplare die rassetypischen Merkmale der Siamkatze verfälschten, wurden sie lange Zeit nicht weiter zur Zucht verwendet, sondern als Hauskatzen verkauft oder getötet. Erst als die beiden US-amerikanischen Züchter Marion Dorsey aus Kalifornien und Helen Smith aus New York in den 1950er begannen Balinesenkatzen gewinnorientiert zu züchten, änderte sich die öffentliche Akzeptanz.

Die Namensgebung geht auf Smiths subjektives Empfinden zurück, die Katzen würden mit ihrer geschmeidigen Gangart und Schönheit an balinesische Tempeltänzerinnen erinnern. https://liebstefavorit.de/gourmet-katzenfutter-test.html Langhaar-Siamkatze sei ein zu sperriger Name für so anmutige Tiere. Seit der neuen Namensgebung stieg die Popularität der Rasse, so dass immer mehr Züchter begannen, Balinesen zu „perfektionieren“. Heute gibt es zwei Arten von Balinesen: Traditionelle und moderne Balinesen.

Die Balinesenkatze ist eine sehr schlanke, muskulöse Langhaarkatze von mittlerer Größe. Katzen wiegen zwischen 3,0 und 4,0 kg, Kater zwischen 4,0 und 5,0 kg. Typische Merkmale der Balinesenkatze sind die durchweg blaue Augenfarbe, ein langer, buschiger Schwanz und die Pointierung des Fells an außenliegenden Extremitäten wie Kopf und Ohren, Schwanz, Pfoten und, bei Katern, dem Hodensack.

Balinesenkatzen sind oft sehr gesprächige und verspielte Katzen. Gleichzeitig sind sie sehr verschmust, sensibel und ebenso menschenbezogen wie die verwandte Rasse der Siamkatzen. Werden sie nicht genug beachtet, so melden sie sich mit lauter Stimme. Denn die Balinesenkatze ist sowohl eigensinnig als auch charakterstark.
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